Über LuxOrs und mich von mir

Sind wir nicht alle ein bißchen Romantiker? Frei nach den Schmittens ihrem Carl seinem in toto zuletzt auch nicht unbedingt maßgeblichen Urteil ward den romantischen Dichtern und Denkern ein jeder Gegenstand Anlaß und Gelegenheit, mäandernd in ein schier endloses, subjektiviertes (Selbst-)Gespräch einzutreten. Wenn wir das also positiv wenden, waren die Damen und Herrlichkeiten damals schlichtweg vielseitig interessiert. Und auch der Schreiber dieser Zeilen zählt sich selbstredend der Spezies derer zu, die zu allen möglichen – und unmöglichen – Dingen unbedingt ihre Meinung glauben kundtun zu müssen. Zumal gerade die heutige Zeit mit ihren mannigfach ausdifferenzierten Gesellschaften und Friktionen hierzu zahlreiche Occasionen bietet.

So findest Du, geneigter Leser, werter Follower, hier also lustvoll fortschrittsskeptische Kritikastereien neben tierischen Anekdötchen, politisierende Polemiken neben musikalischem Nonsense, klassische Küchenphilosophie neben tragischem Herzeleid, bisweilen garniert mit bzw. unterbrochen von selbstredend hochgradig aussagekräftigen oder hoch-romantischen Photographien – und manch andere Themen, von denen meiner einer bis dato auch noch gar nicht wußte, daß sie ihn dereinst mal interessieren könnten. Oder eben, kurz gesagt, meine ganz eigene Poesie des Alltags.

Und wenn Du, Vorgenannter, ob der Lektüre zur begründeten Meinung gelangst, „ne, also das geht ja nu ga nich, der Heinz hat ja ne Meise“, dann befülle gerne und mit Stil und Verve die Spalten zum Kommentar und gebe Contra, auf daß wir ein mutmaßlich doch endliches Zwie-Streit-Gespräch beginnen. Die noch Unentschiedenen, Neutralen, die Fragezeichen, gar etwaige Enthusiasten sind zur Zwiesprache natürlich auch herzlich eingeladen. Und mir bleibt nun nichts weiter mehr zu tun als „I now declare this bazaar opened!“ 😉

Und wer es gar nicht erwarten kann, darf sich natürlich gerne hier schon verewigen.

 

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