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Der andere Blick …

Weshalb den Panorama-Blick stets in die Horizontale schweifen,

wenn auch ein vertikaler Rücken, äh Himmel entzücken kann?

 

Photographie © LuxOr

Herbst-Spätlese …

 

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Herbst

Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln,
Sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln;
Ich liebe dieses milde Sterben.

Von hinnen geht die stille Reise,
Die Zeit der Liebe ist verklungen,
Die Vögel haben ausgesungen,
Und dürre Blätter sinken leise.

Die Vögel zogen nach dem Süden,
Aus dem Verfall des Laubes tauchen
Die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen,
Die Blätter fallen stets, die müden.

In dieses Waldes leisem Rauschen
Ist mir als hör‘ ich Kunde wehen,
daß alles Sterben und Vergehen
Nur heimlich still vergnügtes Tauschen.

Nikolaus Lenau (1802-1850)

 

Photographie (unbearbeitet) & Filmchen © LuxOr

 

Romantyczne (Juli Achtzehn)

So schauts aus, liebe Leut, wenn man – noch ganz chorisch beseelt nach erfolgreich absolvierter kollektiver musischer Betätigung –, am Sonntagabend an des Nachbarstadtteils seinem Gestade einem herrlichen Naturschauspiele beiwohnend, nichts anderes denn ergriffen säuseln kann: romantyczne – wie es die nette Polin vom Hause schräg gegenüber zumindest nennen würde. Und das nächste Mal bestelle ich noch Wolken dazu …

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