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Der Titel spricht für sich selbst …

Heute Vormittag (und jetzt wieder) begeistert den 24-Stunden-Unlimited-Marathon auf FM4 verfolgt. Und dann verzückt gelauscht, als in einem Set auch der folgende Remix (Masters At Work) eines Jamiroquai-Klassikers auftauchte; musikalisch in mein spätes Teenager-Dasein zurückgebeamt, schwelgerische Sentimentalitäten. Weshalb ich prompt auch die Wohnung etwas später als beabsichtigt verlassen konnte …

Wohin man auch blickt, der Titel hat jedenfalls auch nach bald zwei Jahrzehnten (leider!) nichts von seiner Aktualität verloren, allüberall brennt es – auch wenn die Voraussetzungen damals teils noch andere waren, wurde das Ende der Geschichte einst doch zu früh ausgerufen -, und bedarf also keiner näheren Erläuterung.

Emergency, Mayday, SOS!

Emergency On Planet Earth (London Rican Mix)

Jamiroquai – Emergency On Planet Earth (Masters At Work Remixes)

Sony Soho Square, XPR 2061; Vinyl, 12″, 33 1/3, Promo; UK; 1993.


PS: Den ersten Beitrag mit dem neuen neuen Editor verfaßt, der alte war quasi über Nacht verschwunden. Das Neue ist nicht unbedingt immer das Bessere!

 

Die eigentliche Kunst

  • Original: Mari Boine – Vuoi Vuoi Mu (Idjagieðas / In The Hand Of The Night; EmArcy/Universal Music, Germany, 2006)
  • Remix: Mari Boine ‎– Vuoi Vuoi Me (Henrik Schwarz Remix) (Universal Music Group, Germany, 2007)

 

 

Beim Wiederhören gerade kam mir auf einmal der Gedanke, welch genialer Remix das doch eigentlich ist. Denn es gelingt dem Künstler, seine Interpretation nicht unbedingt als solche erkennen zu lassen, auch wenn einem das Ausgangsmaterial bekannt sein sollte. Das mag wohl auch letzterens spröder Archaik geschuldet sein, die eine Bearbeitung eventuell erleichtert. Einen freilich auch grandios scheitern lassen kann. Aber der Produzent hier vermag ein Stück zu gestalten, welches sich einerseits beinah organisch um das Original herumschmiegt, eine kongeniale Mischung gleichsam aus Ruhe und Bewegung, (vermeintlicher!) Tradition und Moderne, Simplizität und Komplexität. Zugleich kreiert er aber eine Komposition von ganz eigenem Rang, erschafft quasi ein neues Original. Und diese spannende Synthese ist die eigentliche Kunst. Just listening and enjoying!