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Superflausch – Der andere Blick spezial!

Uuuuuh, Oooooh, schon wieder cat-content. Heuer freilich aus gegebenem besonderen Anlaß, dem Achten Achten nämlich.

Nicht unneugierig, gleichwohl auch irgendwie genervt und mißtrauisch:

 

Mitternächtlich entspannt in gewohnt unmöglicher Lebenspose in den Weltkatzentag hinein.

 

Wer einmal in derlei treue Augen, in solch ein ehrliches Gesichtchen geblickt hat,

wer einmal sanft durch flauschiges Fell gestrichen ist,

wer sich einmal köstlich amüsiert hat ob ihrer unmöglichen Lebensposen, ihrer irrwitzigen Behausungen oder gespannt den Atem angehalten hat ob ihrer akrobatisch-gewagten Einlagen,

der kann einfach nicht anders als Katzen zu lieben.

 

PS: Ach ja, nicht zu vergessen, Kratzer gehören selbstverstandlich auch dazu, sonschd isch des kei rechte Katz!

PPS: Und Spatzenmord leider Gottes auch, schnüff …

 

Photographie © LuxOr

Der einäugige Bandit oder unter scharfer Beobachtung …

„Mäxchen Meyer mit den elastischen Gliedern“ – Folge fünfhundertzwölf

 

Photographie © LuxOr

Auf Garfields Spuren?

Dolce far niente on a lovely lazy day

oder mit Perwoll gewaschen …

 

Photographie © LuxOr

 

Von Samtpfoten und guten Werken …

Schriftsteller sind eine ganz eigene Spezies, beispielsweise sind sie neugierige Zeitgenossen. Sie interessieren sich für vielerlei, für Zustände oder Ereignisse und fragen dabei, wie etwas sein könnte. Ganz besonders liegt ihnen aber am Menschen an sich, seine Befindlichkeiten, Gefühle und Gedanken. Dabei reagieren Schriftsteller sensibel auf die sie umgebende reale Umwelt und nehmen quasi seismographisch Atmosphäre auf, und Stimmungen. Dahinter kommt stets ein unabhängiger Geist zum Vorschein. Zudem sind sie, man könnte beinah schon sagen, verspielt, insbesondere Dichter. Denn das Medium ihrer Mitteilung, die geschriebene Sprache, ist zugleich ihr Spielzeug. Sie spielen mit Sprach-Bildern, verwenden Wörter auf überraschende Weise oder stellen sie auf eigenwillige Art zu einem Satz zusammen, sie überschreiten Grenzen der Darstellbarkeit. Manche ihrer Zunft kann man dabei in einem gewissen, auch positiven Sinne exzentrisch nennen, das Äquivalent gleichsam ihrer Kreativität.

Na, und wem nun die erwähnten Grund-Eigenschaften irgendwie bekannt vorkommen, auch wenn er resp. sie diese mit einem anderen Lebewesen verbindet, vermutet richtig. Denn Katzen wird ein ähnlicher Charakter nachgesagt. Stubentiger und Schriftsteller haben demnach einiges gemein. Ein gar nicht mal so seltsamer Fall von Koinzidenz, möchte man beinah schon betonen.  Denn was braucht es, ehrlich gesagt, eigentlich mehr als an einem (womöglich noch rotweinseligen) langen Herbstabend (doch nicht nur da!) ein kurzweiliges, mitreißendes Buch in den Händen. Und eine flauschig leise Samtpfote, die es sich urplötzlich ganz vertrauensvoll auf des Lesers Schoß gemütlich und bequem macht, dabei wohltuend und behaglich schnurrend … Et voilà!

 

Gesehen irgendwo in ZH; © hetty wortspeicher, i A. LuxOr